Siebträgermaschine Test – worauf beim Kauf achten?

Im Segment Siebträgermaschinen bzw. Espressomaschinen gibt ein riesiges Angebot, wo mitunter verwirrende technische Bezeichnungen verwendet werden. Es wird von Einkreisern, Zweikreisern und Dualboiler gesprochen. Doch nicht nur die Wasserzubereitung, sondern auch die Pumpe und die Brühgruppe sind wichtige Bestandteile, die den Espressogenuss zu einem unbeschreiblichen Erlebnis werden lassen. Im Folgenden wurde einmal genauer geschaut. Dabei liegt der Fokus auf der Pumpe, dem Kessel und zum guten Schluss auf der Brühgruppe.

Die Pumpe für den richtigen Wasserdruck

Bei einer Siebträgermaschine wird heute überwiegend auf eine elektrisch betriebene Pumpe gesetzt, die sich in zwei Systeme unterscheidet. Die Espressomaschinen für den Hausgebrauch sind dabei mit einer Vibrationspumpe ausgestattet. Sie ist in den preisgünstigeren Geräten zu finden. Geboten werden zudem Rotationspumpen, die im gehobenen Preissegment der Siebträgermaschinen zu finden ist. Geschmacklich gibt es dabei keine Unterschiede. Allerdings bietet die Rotationspumpe mehrere Brühgruppen mit gleichbleibendem Druck, wodurch sich die Kapazität deutlich erhöht. Sie ist robuster und sorgt für eine höhere Laufruhe. Dadurch sind diese Espressomaschinen besonders interessant für anspruchsvolle Kaffeegenießer. Mehr Informationen rund um Siebträgermaschinen oder Pumpen gibt es auf der Webseite http://www.siebland.com/ oder direkt beim Händler vor Ort.

Der Kessel – ein wichtiger Bestandteil

Wer nicht nur einen köstlichen Espresso, sondern auch köstlichen Milchschaum für einen Cappuccino oder Latte Macchiato zubereiten möchte, sollte auf die Größe des Kessels und die Heizelemente achten, die das Wasser auf die ideale Temperatur bringen und diese halten. Unterschieden werden Siebträgermaschinen daher in:

  • Einkreiser
  • Zweikreiser
  • Dualbolier

Das Herzstück einer Einkreiser-Espressomaschine ist ein einziger Kessel, der alle Brühgruppen beliefert und gleichzeitig Dampf erzeugt. In einer Zweikreiser-Siebträgermaschine sind zwei Wasserkreisläufe enthalten. Durch das getrennte System gibt es keine Wartezeiten. Eine neuere Technologie bei Siebträgermaschinen ist der Dualboiler mit zwei Kesseln, wo Brühwasser und Dampf getrennt voneinander hergestellt werden.

Die Brühgruppe

Zu guter Letzt sollte auf die Brühgruppe geachtet werden, denn sie bestimmt die Qualität des Heißgetränks. Hierbei sollten drei Elemente vorhanden sein. Wichtig ist eine spezielle Mechanik mit Federn und Ventilen für die Ableitung des Dampfs nach dem Brühvorgang, eine Pre-Infusion, die das Kaffeemehl vorquellen lässt und ein Thermosyphon für eine optimale Wassertemperatur.
Doch neben die Art des Kessels, die Pumpe und die Brühgruppe ist auch das Kaffeemehl ausschlaggebend für einen unbeschreiblichen Kaffeegenuss.

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